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Pray and Eat

zum Weltmissionstag

Jugendstelle Landshut

Pray and Eat

Mit einem ganz besonderen Gast lud die Katholische Jugendstelle Landshut zu einem Jugendgottesdienst am Wochenende der Weltmission ein. "Pray and Eat"  lautete die Einladung um zusammen mit dem Innsbrucker Jugendpfarrer Kidane Korabza, der aus Äthiopien stammt, Diözesanjugendpfarrer Christian Kallis und Hausherrn Dekan Alfred Wölfl Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Pius zu feiern und anschließend noch etwas über Äthiopien, dem diesjährigen Beispielland von missio (internationales katholisches Hilfswerk), über dessen Land und Leute zu erfahren.

In Anlehnung an das gehörte Lukasevangelium von der Aussendung der Jünger durch Jesu hatte Jugendpfarrer Korabza für die Predigt einen Rucksack mitgebracht mit "wichtigen Sachen zum Mitnehmen". So packte er einen Kopfhörer und einen mp3 Player aus und erklärte das Musik verbinde. Ob bei äthiopischen Jugendlichen oder in Deutschland, Musik sei eine gemeinsame Sprache und bedeute Freude und Gemeinschaft. Eine Brotzeitbox war Symbol für die Verpflegung, so wie uns Jesu Stärkung mit seinem Brot des Lebens schenke, ergänzte er. Eine Thermoskanne stehe für Familie, die uns Halt und Kraft gäbe. Und er erzählte, wie wichtig Kaffee in seiner Heimat wäre: ein Getränk zum Zusammensetzen, zum Reden und natürlich auch zum Genießen.  Aber auch in Deutschland gehöre Kaffee und Kuchen zu einem Familienfest. Als Letztes kramte der Geistliche einen Kompass aus den Tiefen des Rucksacks hervor. Er solle ein Zeichen für alles was uns wichtig sei, erklärte er. Ein Gerät, das so wie der Glaube uns eine Richtung zeigt. "Jesus sei unser Zeichen des Glaubens und er sagt, "Ich bin der Weg...." so der Jugendpfarrer, und dieser Glaube gibt Orientierung für unser Leben.

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst fand der Abend bei einem leckeren äthiopischem "Gemeindeeintopf" im Pfarrheim seinen Ausklang. Jugendpfarrer Korabza stellte mit einer Fotovorführung Land und Leute seiner Heimat vor. Er beschrieb die beeindruckende Landschaft und eine Tierwelt mit z.B. Krokodilen, Pelikanen und Nilpferden, die wir nur aus dem Zoo kennen. Er erzählte von der faszinierenden Geschichte seines Landes, das auch die Wiege der Menschheit genannt werde sowie Heimat der Königin Saba und der Bundeslade sein solle und er stellte die Einheimischen und deren Sprachen, sowie deren "Speiseplan" vor allem der Kaffeezeremonie vor, da Äthiopien als Ursprungsland des Kaffees gälte. Er zeigte auch ganz persönliche Bilder, wie die von seiner großen Familie in seiner afrikanischen Heimat, von Festen wie seiner Priesterweihe und seiner Primiz in Österreich. Er nahm sich dann noch die Zeit für Fragen von jung und alt dazu, die er geduldig und ausführlich beantwortete.

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